Infrastrukturen des Glücks: Einige Fragen nach dem Recht auf (Frei)Raum

Wer prägt und gestaltet, bewegt die wachsende Stadt, die lernende Stadt, die alternde und kreative Stadt?

Was verbindet die Innovationspotentiale von Migration und die sozialen Funktionen von Wirtschaft?

Wer fordert die Stadt? Wo wächst Gemeinwohlorientierung?

Wie werden Ideen produziert und gemanaged, wie lässt sich Improvisation lernen und fördern?

Wie erzählen und wie begründen BremerInnen die Sehnsucht nach der „anderen“, der nächsten Stadt? Was sind Bremens besondere Talente?

 

Ein politisches Ideen-Festival über unsere Stadt als Reallabor, Stadtentwicklung als „GLocalization“ versucht, die „Infrastrukturen des Glücks“ zu (unter)suchen und zu (er)finden:  Was kommt? Was fehlt? Was ist längst da und es hat bloß noch niemand gemerkt?

 

Wir hätten da ein paar Fragen: Wie entwickeln Städte ihr gesellschaftliches Bewusstsein und Image? Wie sieht die soziale Kommune 2030 und 2050 aus? Was wird Bremens Leitbild für diesen Zeitraum? Welche Rolle spielt unsere Stadt in der Welt(politik)? Was entwickelt sich durch Politik und Planung – und was durch andere Akteure oder Faktoren? Was entwickeln wir lokal, wie wirken wir global: als Stadt, als Mensch, als politische Bürger?

 

Wie verändern Demografie, Klima und Digitalisierung die Daseinsvorsorge?

Was wird 2050 aus Mobilität und Logistik, Freizeit und Bildung in der gebauten Stadt?

Wie integrativ und inklusiv, wie flexibel und wie verlässlich lassen sich die Wege und Netze, Zentren und Bauten zwischen Metropole, Umland und Mikrokosmen der Quartiere gestalten?

Wie viel Transition ist möglich – und welche notwendig?

 

Wir wollen in diesem Blog nachdenken, lesen und schreiben, streiten und spinnen über die Ideen und Sehnsüchte in vielen Köpfen, die Bürger zu Experten für die Infrastrukturen des Glücks, einer lebenswerten Stadt und guten Gesellschaft machen. Es geht um Engagement und Ermächtigung dazu, um Ästhetik und Nachhaltigkeit – und um das Recht auf Raum und Freiraum, Stadtraumgerechtigkeit und Staatswirtschaft. Deshalb geht es auch um Planung und Bau, Staat und Politik – und um Institutionen und ihre Verlässlichkeit mitten im Wandel.

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